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DFB-Pokal Achtelfinale – keine Überraschungen, Bayern souverän 4:0

Gab es am ersten Achtelfinal-Tag des DFB-Pokals noch zahlreiche Überraschungen mit Niederlagen von Stuttgart und Dortmund – wir berichteten – so gaben sich am zweiten Tag die Bundesligateams absolut keine Blöße mehr. Besonders der FC Bayern München zeigte eine absolut überzeugende Leistung und ließ endgültig keinen Zweifel mehr daran, dass zukünftig wieder mit den Knien vor den Münchnern geschlottert werden muss.

Von Beginn an machten die Bayern auch ohne Robben und Ribéry mächtig Druck – und bereits nach 19 Minuten war die Partie nach zwei schönen Treffern von Miro Klose im Grunde entschieden. Frankfurt leistete so gut wie keine Gegenwehr, die Bayern konnten schalten und wallten, wie sie wollten. Und bereits in der 29. Minute machte man dann endgültig den Sack zu – wieder war es Jungstar Müller, der einen Treffer markierte. In der zweiten Hälfte durfte dann auch noch Luca Toni seinen Ehrentreffer erzielen.

Ebenso deutlich und überlegen konnte Werder Bremen sein Achtelfinale gegen Zweitligist Kaiserslautern gestalten. Ohne den angeschlagen Stürmerstar Pizarro, dafür aber mit Özil und Marin entfachten die Bremer von Beginn an ein Offensivfeuerwerk. Folgerichtig stand es durch Kopfbälle von Pasanen und Borowski bereits zur Pause 2:0. Im Grunde war das Spiel jetzt schon gegen chancenlose Pfälzer gelaufen – dem eingewechselten Oehrl war es dann noch vorbehalten, per Kopf sein erstes Pflichtspieltor für Bremen im DFB-Pokal zu erzielen.

Weiter gingen die Torfestivals in Hoffenheim – beim Spiel gegen die TUS Koblenz gab es ebenfalls ein sicheres 4:0. Allerdings dauerte es bis zur 50. Spielminute, bis der Knoten platzte, als Salihovic in berühmter Manier einen Freistoß ins Tor wuchtete. Danach spielten die Hoffenheimer ganz groß auf, und die Tore fielen beinahe im Minutentakt. Nacheinander trafen noch Torjäger Ibisevic, Neuzugang Maicosuel und Verteidiger Marvin Compper. Hoffenheim damit sicher im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Nicht mit voller Überlegenheit aber am Ende dennoch hoch verdient konnte der FC Schalke sein Spiel gewinnen – auch hier fielen drei Treffer für die Königsblauen. Zwar konnte Gegner 1860 München lange Zeit gut mitspielen, da man im Sturm aber zu harmlos blieb, hatte man schließlich doch keine Chance. Vor der Halbzeit erzielte Rafinha das 1:0 für Schalke, nach der Pause war es dann zweimal Abwehrspieler Höwedes, der für den 3:0 Endstand sorgte. Nun kann es im Viertelfinale des DFB-Pokals zu wirklich spannenden Aufeinandertreffen von starken Bundesligisten kommen.

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