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WM Qualifikation: Deutschland gegen Schweden 4:4 nach 4:0-Führung

Fassungslos steht das deutsche Team nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen. Man hatte das Spiel doch schon gewonnen, eine Stunde lang zelebrierte die Mannschaft von Joachim Löw Zauberfußball und spielte die Schweden an die Wand. Dann brach alles zusammen. Zlatan Ibrahimovic machte den Anschlusstreffer und schon entwickelte sich ein vollkommen neues Spiel.

Es begann alles so gut. Miroslav Klose erzielte in der achten und der 15. Spielminute zwei Tore nach teilweise wunderbarer Vorarbeit von Marco Reus. Das 2:0 sorgte für Sicherheit, die deutschen Spieler hatten das schwedische Team voll im Griff und erspielte sich Torchance um Torchance. Sogar Per Mertesacker durfte mal treffen. Der Innenverteidiger von Arsenal London erzielte nach Vorarbeit von Thomas Müller. Es sah zur Halbzeit nach einem klaren Sieg aus.

In der zweiten Hälfte ging es genau so weiter. Mesut Özil markierte nach Vorarbeit von Thomas Müller in der 55. Minute das 4:0. Nun dachte jeder nur noch, wie hoch der Sieg wohl diesmal sein wird.

Die deutsche Abwehr brach zusammen

Aber dann kam der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic und weckte in der 62. Minute mit dem 1:4 sein schwedisches Team auf. Und weil zwei Minuten später Mikael Lustig von Celtic Glasgow auch noch das 2:4 erzielte, brach das deutsche Team zusammen. Es produzierte Fehler, spielte unsicher und ängstlich.

Als dann Johan Elmander in der 76. Minute auch noch das 3:4 markierte, versuchte sich die Mannschaft von Joachim Löw nur noch bis zum Schlusspfiff zu schleppen. Das hätte auch fast geklappt, wenn nicht eine halbe Minute vor Abpfiff der Ball im deutschen Strafraum zu Rasmus Elm gekommen wäre. Der schoss aufs Tor und machte tatsächlich noch das nicht mehr für möglich gehaltene 4:4.Nach dem Schlusspfiff hatten weder die Spieler Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos und Philipp Lahm noch Bundestrainer Löw eine Erklärung für den Einbruch. Nun gilt es, die Fehler zu analysieren und abzustellen. Beim nächsten WM-Qualifikationsspiel im März 2013 gegen Kasachstan kann jedenfalls Marco Reus nicht helfen. Der Spieler von Borussia Dortmund ist nach seiner zweiten gelben Karte gesperrt.

Höhepunkte und Tore im Überblick

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