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St. Pauli siegt dank Asamoah mit 1:0 im Derby gegen Hamburg

Seit unfassbaren 33 Jahren konnte der FC St. Pauli nicht mehr gegen den großen Stadtrivalen Hamburger SV gewinnen – beim Nachholspiel der Fußball Bundesliga war es am gestrigen Abend dann endlich soweit. Nach dem Siegtreffer durch Gerald Asamoah in der zweiten Halbzeit steht die Stadt nun (teilweise) Kopf, die Verantwortlichen des HSV sprechen gar von einer riesigen Katastrophe.

Dabei gehörte eine ordentliche Portion Glück an diesem Abend dazu – Hamburg spielte von der ersten Minute extrem stark und druckvoll, erspielte sich besonders in der ersten Halbzeit zahlreiche beste Mögichkeiten, die allerdings alle ungenutzt blieben. Besonders einer stand dabei im Mittelpunkt – Ersatztorhüter Benedikt Pliquet.

Pauli-Trainer Stanislawski hatte seinen Stammtorhüter Kessler ohne triftigen Grund für das große Derby aus dem Tor genommen und den zweiten Mann Pliquet gebracht, eben weil er ihm das so versprochen hatte. Und eben jener Pliquet zahlte dieses Vertrauen mit zahlreichen perfekten Paraden zurück – nach dem Spiel dann kannte er kein Halten mehr, postierte sich vor den HSV-Spielern und imitierte den Pfeil-und-Bogen-Jubel von Mladen Petric.

Beim HSV indes sieht man nun lediglich lange Gesichter, man verpasste die Chance, mit einem Sieg ganz nah an die internationalen Plätze heran zu rücken. Nun aber kam alles ganz anders, und durch den historischen 1:0 Sieg im Stadtderby liegt der Aufsteiger aus St. Pauli mit nun 28 Punkten nur noch fünf Zähler hinter dem großen Rivalen und ist darüber hinaus auch noch bestes Rückrundenteam der Saison.

Quelle: Kicker.de
Bild: YouTube

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