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David Haye nach Niederlage gegen Wladimir Klitschko auf Sinnsuche

Viel, sehr viel wurde vor dem Kampf Wladimir Klitschko gegen David Haye geschrieben und gesendet - vor allem Herausforderer David Haye ließ keine Möglichkeit ungenutzt, gegen Wladimir Klitschko zu provozieren und zu pöbeln. Seit Samstag weiß die Sportwelt nun, dass nur relativ wenig dahinter steckte. Auch wenn der ersehnte 50. Knockout ausblieb, der Brite hatte Wladimir Klitschko über zwölf Runden so gut wie nichts entgegen zu setzen.

Entsprechend eindeutig fiel nach dem Kampf das Urteil der drei Kampfrichter aus - ohne Diskussion hieß es 117:109, 118:108 und 116:110. Nichts war während des großen Kampfes von den anfänglichen Attacken des Briten zu sehen, defensiv und passiv wie nie zuvor agierte der 30-Jährige über das gesamte Match. Der erfahrene und bestens vorbereitete Klitschko hatte keine Mühe, seinen Gegner auf Distanz zu halten und zu dominieren.

Jede einzelne Runde gewann er klar nach Punkten, immer wieder einmal landete er ordentliche Treffer, doch der große Punch zum Knockout wollte nicht klappen. Seine klare Niederlage erkannte zwar auch David Haye bei der Pressekonferenz an, doch nicht überraschend suchte er dann doch nach Ausreden. Zwar habe Klitschko sehr gut geboxt, doch er selbst habe mit einem gebrochenen Zeh ins Match gehen müssen.

Um dies allen zu beweisen, stieg er auf das Podium der Pressekonferenz und zeigte seinen angeschwollenen kleinen Zeh. Klitschko aber konnte da nur müde lächeln und fragte: 'Hat dich da eine Biene gestochen?' Doch vielleicht kommt es ja zu einer Revanche, Wladimir Klitschko ließ sich in der Stunde seines großen Sieges die Gelegenheit nicht nehmen, dem Briten die Chance zum Rückkampf zu geben - warten wir ab, wie sich David Haye entscheidet...

Quelle: Sport1.de

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