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Daniela Samulski gewinnt Silbermedaille

Mit neuer Europarekordzeit von 27,23 Sekunden gewann Daniela Samulski die Silbermedaille über 50 Meter Rücken. Die Siegerin Zhao Jing aus China schwamm einen neuen Weltrekord. Unterdessen macht sich Britta Steffen auf, ihre erste Goldmedaille zu holen.

Das Finale über 50 Meter Rücken endete an sich wie erwartet. Schon in den Vorläufen war Daniela Samulski Zweitschnellste. Die Essenerin ist aber alles andere als unzufrieden. "Ich habe nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Ich wusste vorher, dass es knapp wird", sagte die dem TV-Sender Eurosport. Erst im Schlussspurt musste sie sich der starken Chinesin geschlagen geben.

Britta Steffen hat unterdessen als Zweitschnellste das Finale über 100 Meter Freistil erreicht. Sie ließ es aber eher locker angehen, denn sie zeigte noch nicht ihre ganze Leistungsstärke. Gewinnen will sie wohl erst im Finale. "Der Vorlauf ist nicht dazu da, um Weltrekord zu schwimmen. Ich wollte mir Kräfte sparen", sagte Steffen nach dem Rennen.

Für die anderen deutschen Starter lief es nicht so gut. Yannick Lebherz verpasste als 15. das Finale über 200 Meter Rücken. Marco Koch hat sich nicht für den Endlauf über 200 Meter Brust qualifizieren können. Außerdem verlor er seinen Europarekord an den Ungarn Daniel Gyurta. Auch Caroline Ruhnau scheiterte im Halbfinale über 200 Meter Brust. Aber Daniela Samulski gewann mit ihrer Silbermedaille die insgesamt fünfte Medaille für die deutschen Schwimmer.

Bild: eurosport.de, eurosport.de

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