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Cristiano Ronaldo und der schwere Weg zum Weltstar

Mit Cristiano Ronaldo verbinden wir Glamour, Reichtum, Glanz und Weltruhm. Aber der Superstar kennt auch die andere Seite des Lebens, die von Armut und Haenseleien gepraegt ist. Er hatte es in seiner Jugend nicht leicht. Umso hoeher ist es ihm anzurechnen, dass er sich auf seinem Weg zum Fussballprofi nicht beirren liess und nicht in die Gosse abgerutscht ist, wie es vielen anderen sicherlich passiert wäre.



    Foto: Talksport / YouTube

Kaum genug Geld da

CR7 wuchs in Funchal auf der Blumeninsel Madeira am Ende der Rua da Quinta do Falcao in einer gelben Flachdachhuette auf. Mit seinem Bruder Hugo und seinen Schwestern Elma und Liliana bewohnte er zusammen ein Zimmer. Sein Vater, der schon im Alter von 51 Jahren verstarb, war Platzwart beim ortsansaessigen Verein CF Andorinha, seine Mutter ging putzen und kochte in einem Lokal. Das Geld reichte gerade mal so, um die Familie durchzubringen. Klein-Cristiano war umringt von Kriminalitaet, Armut und Drogen.



Nur Fussball

Aber er hatte schon als Kind nur Fussball im Kopf. Und schon damals machte sich eine Eigenschaft bemerkbar, die ihm auch heute noch hoch angerechnet wird und die ihn zum Weltfussballer machte. Denn Cristiano Ronaldo hatte nicht nur Spass, wenn er glänzen konnte. Auf dem Ascheplatz, auf dem er taeglich mit seinen Freunden kickte, war schnell klar, dass er der Beste ist. Dennoch setzte er auch immer seine Kollegen in Szene, wenn es fuer das Team das Beste war und freute sich mit ihnen, wenn auch sie mal trafen.



Er muss oft verlieren

Bei seinem Verein CF Andorinha war er schnell als Talent ausgemacht. Dennoch konnte sich der arme Club gegen die reichen Vereine aus den Großstaedten selten durchsetzen und CR7 musste frueh lernen, zu verlieren. Oft weinte er nach den Spielen. Seine Mutter spendete ihm Trost, sein Vater sah jedes Spiel und war stolz auf seinen Sohn, auch wenn er das selten zeigte. Im Alter von 10 Jahren wechselte er dann schliesslich zum groesseren Verein CD Nacional.



    Foto: The Master / YouTube

Schwere Zeit in Lissabon

Es dauerte nicht lange und schon wurde Sporting Lissabon auf ihn aufmerksam. Cristiano Ronaldo sollte in das dortige Vereinsinternat wechseln. Sein Vater wollte ihn allerdings nicht ziehen lassen, aber der kleine CR7 bettelte so lange, bis er ins 900 Kilometer entfernte Lissabon wechseln durfte. Dort hatte er es aber schwer, denn er hatte keine Freunde, war der Juengste im Team und auf die Schule hatte er keine Lust, er blieb mehrere Male sitzen. Erschwerend dazu kam, dass seine Mitspieler ihn aufgrund seines Dialektes haenselten. Erst als die Mutter zu ihm zog, war es einfacher fuer ihn. Und auch seine Mitspieler merkten schnell, dass sie mit Cristiano mehr Erfolg hatten, als ohne ihn. Er war gerade mal 17 Jahre alt, da spielte er zum ersten Mal in der 1. Mannschaft von Sporting Lissabon. Und schon ein Jahr spaeter wechselte er zu Manchester United. Dort ging sein Stern endgueltig auf, er gewann drei Meistertitel und die Champions League. Und spaetestens seit seinem Wechsel zu Real Madrid fuer 94 Millionen Euro ist er der absolute Topstar. Das ist der verdiente Lohn fuer den harten und schweren Weg, den Cristiano Ronaldo zuruecklegen musste.

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