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Der alte Streit - Christoph Daum zeigt sich enttäuscht von Uli Hoeneß

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis es nach der Rückkehr von Christoph Daum in die Bundesliga wieder so richtig zwischen ihm und seinem Intimfeind Uli Hoeneß knallen würde. Und die beiden haben ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran, die Öffentlichkeit in dieser Sache zu enttäuschen. Bereits in dieser Woche ging es schon wieder heiß her zwischen den beiden Alphatieren.

Den ersten Schritt machte dabei der Bayern-Präsident. In einer ersten Reaktion auf die Verpflichtung von Eintracht Frankfurt hatte sich Hoeneß zu der Aussage hinreißen lassen, Frankfurt-Präsident Heribert Bruchhagen habe bei der Sache mit Daum wohl 'Pulver im Kaffee' gehabt. Damit spielte Hoeneß natürlich auf die skandalöse Kokain-Affäre von Daum vor gut zehn Jahren an...

Das konnte Daum natürlich nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen. Im Interview mit Sport1.de erklärte der 57-Jährige nun, die Aussagen von Hoeneß wären für ihn 'sehr enttäuschend'. Eigentlich habe man sich vor einiger Zeit die Hand gegeben und die Sache sollte bereinigt sein, doch ganz offensichtlich habe er sich da getäuscht. 'Das ist halt so eine Never-Ending-Story', so Daum.

Doch der Meistertrainer kam auch wieder auf das Sportliche zurück. Mit der Eintracht habe er in dieser Saison ausschließlich den Klassenerhalt im Kopf, erst in der kommenden Spielzeit können man einmal abklopfen, was in Frankfurt so alles möglich sei. Die Entscheidung pro Eintracht sei aber in aller erster Linie eine Herzenssache gewesen, Geld habe keine Rolle gespielt. Ob Uli Hoeneß ihm das allerdings abnehmen wird, ist fraglich.

Bild: YouTube 1 und 2

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