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Champions League-Finale: Klopp sieht Bayern als "James Bond-Bösewicht"

Am Samstag schaut die Fußballwelt nach London. Im Wembley Stadion findet das Champions League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München statt. Üblich ist es, dass vor solch großen Spielen Nettigkeiten ausgetauscht werden. Und Jürgen Klopp hat jetzt mal damit angefangen.

Der BVB-Trainer verglich den FC Bayern in einem Interview mit der englischen Zeitung "Guardian" mit einem James Bond-Bösewicht. Er meinte damit vor allem das Verhalten des Rekordmeisters in bezug auf die Verpflichtung von Mario Götze. Aber auch das Thema Robert Lewandowski wurde angesprochen. Die Bayern sollen sich mit dem polnischen Topstürmer schon einig sein.

Klopp sprach deutliche Worte: "Wir sind kein Supermarkt, aber sie wollen unsere Spieler, weil sie wissen, dass wir ihnen nicht das gleiche Geld zahlen können." Borussia Dortmund werde sich aber anders verhalten, so der Coach der Schwarzgelben. Die Bayern hätten aber das Geld und das sei ja auch ok.

Außerdem glaubt er, dass die meisten neutralen Zuschauer dem BVB die Daumen drücken werden. Es gehe darum, welche Geschichte der Zuschauer hören wolle. Die des FC Bayern mit Erfolgen seit den 70er Jahren, "oder die neue Geschichte, die besondere Geschichte von Dortmund." Die Antwort aus München wird nicht lange auf sich warten lassen.

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