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Champions League 6. Spieltag: Stuttgart nach 3:1 im Achtelfinale

Es ist tatsächlich geschafft – nach dem Trainerwechsel beim VfB Stuttgart schaffen die Schwaben am 6. Spieltag der Champions League den so wichtigen 3:1 Sieg über Unirea Urziceni und ziehen in das Achtelfinale des Wettbewerbs ein. Teilweise überragenden Fußball mit viel Laufbereitschaft und Einsatzfreude zeigte sich das durch den neuen Trainer Christian Gross auf vielen Positionen neu besetzte Team der Stuttgarter.

Dabei machte der VfB bereits in den ersten elf Minuten eigentlich alles klar – im Minutentakt und mit jedem Schuss erzielten die Stuttgarter die Tore. Erst war es Marica in der 5. Spielminute, dann Träsch nur drei Minuten später. Als dann Pogrebynak wieder nur drei Minuten später zum 3:0 traf, tobte das Stadion und der ganze Frust der vergangenen Wochen war wie weggeblasen.

Nichts mehr zu spüren von der unendlichen Verunsicherung aus der Bundesliga, wo man zuletzt auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht war. Nun aber schaffte man in der Champions League tatsächlich das Wunder und überwintert in dem wichtigen Wettbewerb. Über die gesamte Spielzeit zeigten die Schwaben ihre neue Stärke. Daran konnte auch der Anschlusstreffer aus der 46. Spielminute nichts mehr ändern, der nur kurzzeitig wieder etwas Nervosität ins Team brachte – die Fans hoffen jetzt auch in der Liga auf ähnlich starke Auftritte.

Kuriosität am Rande – Torhüter Jens Lehmann musste während des Spiels eine Pinkelpause einlegen. Da dies im Reglement nicht vorgesehen ist, hüpfte er tatsächlich während des laufenden Spiels (!) hinter die Bande, hockte sich hin und verrichtete augenscheinlich sein kleines Geschäft. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, von Lehmann gab es im Anschluss daran keinen Kommentar. Musste er auch nicht, schließlich hatte der VfB gerade den Sprung ins Achtelfinale der Champions League geschafft...

- Hier ist das Video zur Pinkelpause von Jens Lehmann

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