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BVB holt Nuri Sahin zurück: Ich bin wieder zu Hause

Tagelang brodelte die Gerüchteküche in Bezug auf Nuri Sahin und dessen Rückkehr zu Borussia Dortmund. Doch am 10. Januar beendeten die BVB-Verantwortlichen die Spekulationen. Hans-Joachim Watzke meinte, die ganze Sache würde ihn nur belustigen, Sportdirektor Michael Zorc verwies auf die unseriöse Quelle der Information aus England.

Umso erstaunlicher, dass der Verein einen Tag später die Verpflichtung von Nuri Sahin verkündete. Der türkische Nationalspieler kommt zunächst auf Leihbasis zum BVB. Bis zum Ende der Hinrunde lieh ihn Real Madrid, wo Sahin noch bis 2017 unter Vertrag steht, bereits aus, und zwar zum FC Liverpool. Nun geht es also zurück ins Ruhrgebiet, zu seinem Heimatverein Borussia Dortmund. „Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein“, sagte der 24-Jährige, nachdem der Transfer verkündet wurde.

Beim BVB will der in Lüdenscheid geborene Deutsch-Türke wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dort feierte er seinen größten Erfolg: Die deutsche Meisterschaft im Jahr 2011. Bei den Fans sorgte er anschließend für reichlich Unmut, als er sagte, dass er sich darauf freue, mit Borussia Dortmund in der Champions League spielen zu können. Doch noch vor dem ersten Match in der Königsklasse unterschrieb er bei Real Madrid. Dort konnte er sich allerdings nie durchsetzen und wurde an den FC Liverpool verliehen, wo er sich allerdings ebenso wenig in die Startelf spielen konnte.

So, wie es aussieht, war es Sahins eigener Wunsch, zum BVB zurückzukehren. Auf der Pressekonferenz betonte Watzke, dass er seinem Spieler 2011 zusicherte, dass er jederzeit zurückkommen könne, wenn er das wolle. „Diesen Wunsch hat Nuri in den letzten Tagen an uns herangetragen und dem haben wir entsprochen.“

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