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Bundestrainer Löw macht sich Sorgen – keine neuen Stürmer in Sicht

Eigentlich, so scheint es, läuft bei der Nationalmannschaft doch alles rund nach der fast perfekten Weltmeisterschaft und der bislang erfolgreichen Qualifikation, doch Bundestrainer Jochim Löw macht sich ganz offensichtlich große Sorgen um den Stürmer-Nachwuchs. In einem großen Interview mit dem Magazin 'kicker' offenbarte der Coach nun seine grundsätzlichen Bedenken.

Darin bezeichnete er den Sturm neben der linken Abwehrseite als große Problemzone der Nationalmannschaft, und besonders besorgniserregend sei dabei die Tatsache, dass keine großen Talente auf diesen Positionen in Sicht seien. 'Ehrlich gesagt habe ich dafür auch keine plausible Erklärung. Es war ja auch schon in den letzten Jahren häufig so, dass ausländische Spieler Torschützenkönig wurden', so Löw.

Und in der Tat hat Löw ein Problem im Angriff – Mario Gomez findet beim FC Bayern nur sehr langsam wieder zurück in die Spur, Podolski ist mittlerweile eher Mittelfeldspieler, Kießling und Helmes werden immer wieder von Verletzungen zurück geworfen, von Kevin Kuranyi spricht schon längst niemand mehr, und auch Klose ist verletzt. Umso glücklicher zeigte sich Löw, dass Gomez langsam wieder in Tritt komme, gleichzeitig attestierte er dem Münchener die Qualitäten, ein Weltklasse-Stürmer zu werden.

Doch was kommt danach? Löw macht sich ganz offensichtlich ernste Gedanken um den Nachwuchs. 'In der U21, U20 und U19 sind auch nicht die ganz überragenden Stürmer zu finden', so der Bundestrainer. Die Nationalmannschaft könnte in ein paar Jahren daher vielleicht wirklich von einem Stürmer-Mangel heimgesucht werden – dann wären Löw's Stürmer Bedenkenabsolut begründet gewesen.

Bild: Youtube 1 und 2

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