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Bundestrainer Joachim Löw wehrt sich gegen Kritik

Schon seit einiger Zeit muss sich Joachim Löw mit Kritik an seinen Nominierungen für die Nationalmannschaft auseinandersetzen: Vor dem vorletzten WM-Qualifikationsspiel gegen Irland wehrte sich der Bundestrainer nun auf einer Pressekonferenz - er griff einige Leute verbal an und stellte klar, wer der Bundestrainer sei und die Entscheidungen treffe.

Zuletzt hatte Mats Hummels ein Interview, in dem er sich zum einen darüber beschwert, dass er immer namentlich bei schlechten Spielen verantwortlich gemacht werde, zum andere meinte er, dass Kritik beim DFB nicht gern gesehen werde. "Wir sind erwachsen und professionell, so dass wir mit konstruktiver Kritik gut umgehen können", konterte Löw. Mit Hummels habe einige Dinge beredet. Er nannte den BVB-Spieler aber auch einen der besten Innenverteidiger überhaupt. Es sei aber auch sein Recht, Kritik mal zu äußern, sagte Joachim Löw schon fast bedrohlich und warnend.

Uli Hoeneß kritisierte Löw dafür, dass er den immer noch angeschlagenen Mario Götze nominiert habe. Auch darauf hatte der Bundestrainer die passende Antwort: "Es ist immer noch meine Entscheidung." Außerdem verwies er darauf, dass die Nominierung in Absprache mit Trainer Pep Guardiola und Sportdirektor Matthias Sammer geschehen sei.

Und zu guter Letzt noch das Lieblingsthema der selbsternannten Bundestrainer: Die erneute Nichtberücksichtung von Stefan Kießling. "Ein Bundestrainer sollte nicht wie das Fähnchen im Wind sein", meinte Löw. Er steht also zu seinen Entscheidungen aus der Vergangenheit. Außerdem: "Ich behandele diese Thematik völlig autark und unaufgeregt." Sollte es am Freitagabend ab 20:45 Uhr beim WM-Qualifikationsspiel gegen Irland in Köln schief gehen, wird die Kritik wieder lauter.

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