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Die erstaunlichen Bestwerte in der Bundesliga

Seit über 50 Jahren rollt in der Bundesliga der Ball und die Faszination für den Sport und diese Liga nimmt immer weiter zu. Jahr für Jahr gehen weltweit die meisten Zuschauer ins Stadion, auch wenn es an der Tabellenspitze inzwischen etwas langweilig geworden ist. Denn insgesamt sieben Mal wurde zuletzt der FC Bayern München Deutscher Meister und niemand konnte zuletzt an der Vormachtstellung kratzen. Dennoch vermelden die Vereine auf für die Saison 2019/2020 den ein oder anderen Dauerkartenrekord, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Vorsprung des Rekordmeisters, insgesamt gewannen sie 28 Mal die Meisterschale, zu schmilzen beginnt. Vereine dahinter rüsten auf und es verspricht, eine spannende Saison zu werden.


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Meisterschaften

Natürlich halten die Bayern deswegen auch die meisten Bestwerte. Sie hatten 2012/2013 am Ende 25 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten, ein Jahr später war die Meisterschaft schon am 27. Spieltag klar, so früh wie noch nie. Und deren ehemaliger Spieler Franck Ribery hat mit neun Titeln die meisten Meisterschaften gesammelt. Allerdings ist der 1. FC Kaiserslautern die einzige Mannschaft, die es als Aufsteiger aus der 2. Liga direkt schaffte, Deutscher Meister zu werden. Das war in der Saison 1997/1998 unter Trainer Otto Rehhagel.



Tore

Der legendäre Bomber der Nation Gerd Müller hält mit 365 Bundesligatoren den Rekord. Natürlich schoss er alle für den FC Bayern München. In der Saison 1971/1972 traf er insgesamt 40 Mal. Auch das ist der wahrscheinlich ewige Bestwert. Die meisten Tore in einem Spiel gelangen aber seinem Namenskollegen Dieter Müller. Er traf im August 1977 sechs Mal für den 1. FC Köln beim 7:2-Sieg gegen Werder Bremen. Der jüngste Bundesligatorschütze ist Nuri Sahin, damals bei Borussia Dortmund. Im November 2005 war er beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg 17 Jahre und 82 Tage alt. Der älteste Torschütze ist dagegen seit der Saison 2018/2019 Claudio Pizarro. Er traf im Februar 2019 beim 1:1 von Werder Bremen gegen Hertha BSC mit 40 Jahren und 136 Tagen.


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Beteiligte

Die meisten Bundesligaspiele hat immer noch Karl-Heinz Körbel von Eintracht Frankfurt. Insgesamt lief er 602 Mal für diesen Verein auf. Die meisten Bundesligaspiele als Trainer hat Otto Rehhagel. Er war bei 832 Bundesligaspielen für Kickers Offenbach, Werder Bremen, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, FC Bayern München und den 1. FC Kaiserslautern an der Linie verantwortlich. Nuri Sahin ist nicht nur der jüngste Torschütze, sondern auch der jüngste Bundesligaspieler. Bei seinem Debüt für Borussia Dortmund war er 16 Jahre und 335 Tage alt. Der älteste Spieler ist dagegen Klaus Fichtel. Er war in seinem letzten Bundesligaspiel für Schalke 04 43 Jahre und 184 Tage alt. Trainer Friedhelm Funkel hat dagegen die meisten Vereine in die Bundesliga geführt. Insgesamt stieg er sechs Mal mit Bayer Uerdingen (1992 und 1994), dem MSV Duisburg (1996), 1. FC Köln (2003), Eintracht Frankfurt (2005) und zuletzt Fortuna Düsseldorf 2018 in die Bundesliga auf.



Bundesligaspiele

Legendär ist immer noch der höchste Sieg in der Bundesligageschichte. Borussia Mönchengladbach musste 1978 am letzten Spieltag insgesamt zehn Tore auf den punktgleichen Tabellenführer 1. FC Köln aufholen, um noch Deutscher Meister zu werden. Sie gewannen auch 12:0 gegen Borussia Dortmund. Das nutzte aber nicht, weil die Geißböcke gleichzeitig mit 5:0 beim FC St. Pauli gewonnen haben. Die meisten Tore in einer Halbzeit gelangen Borussia Dortmund beim 11:1 gegen Arminia Bielefeld im November 1982. Zur Pause hatte es noch 1:1 gestanden. Einen kuriosen Heimsieg feierte Waldhof Mannheim im April 1987, obwohl Gegner 1. FC Kaiserslautern drei Tore gelangen. Dennoch gewannen die Hausherren mit 4:3 und dabei haben sie insgesamt vier Elfmeter erhalten, womit sie eine Bestmarke für die meisten Elfmeter für ein Team in einem Spiel aufstellten, zwei davon haben sie verschossen. Abschließen wollen wir mit Bayern München, das sich im April 2001 ein ruppiges Duell mit den meisten Karten in einem Bundesligaspiel mit Dauerrivalen Borussia Dortmund lieferte. Beim 1:1 gab es insgesamt zehn gelbe, eine gelb-rote und zwei rote Karten.


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