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Brutale "Ultimate Fighting"-Show in Köln erregt im Vorfeld Ärger

In den Vereinigten Staaten sind die sog. "Ultimate Fighting Championships" schon seit Jahren der absolute Renner und Publikumsmagnet. Dieser ultra-brutale Sport, bei dem sich zwei Kämpfer ohne Gnade und (fast) ohne Regeln gegenüber stehen und die Seele aus dem Leib prügeln, füllt in den USA riesige Hallen.

Klingt nach einen einträglichen Geschäft, und so soll "Ultimate Fighting" nun auch in Deutschland zum Geschäft werden. Für den 13. Juli ist in der Kölner Lanxess Arena ein erstes großes Kampf-Spektakel angesetzt – im Vorfeld wurden bereits 6000 Tickets abgesetzt. Aber nun regt sich – wie Bild.de berichtet – Ärger und Kritik gegen die Veranstaltung. Von vielen Seiten kommt die Forderung, die Veranstaltung verbieten zu lassen.

Insbesondere die Tatsache, dass auch Jugendliche Zugang zu der Veranstaltung haben könnten, erregt die Gemüter. Aber gerade sie könnten empfänglich sein für diesen brutalen Sport, bei dem tatsächlich alles erlaubt ist - bis auf Beißen und dem Gegner in die Augen zu stechen. Ansonsten prügeln die Teilnehmer beim "Ultimate Fighting" in einem umzäunten Käfig mit allem auf den anderen ein. Auch Tritte und Schläge auf den bereits am Boden liegenden Gegner sind erlaubt.

So fordert der nordrhein-westfälische Jugendminister Armin Laschet (CDU) nun: "Geld an Jugendlichen zu verdienen mit Gewaltverherrlichung ist eine neue Form der Perversion des Denkens." Und auch Boxfachmann Werner Schneyder betont: "Mann muss diesem Wahnsinn ein Ende bereiten. Hier wird Brutalität als imponierend dargestellt." Der Veranstalter will nun ein Gespräch mit dem Jugendamt abwarten und dann selbst entscheiden, ob Jugendlichen der Zutritt gewährt werden soll. Rechtlich verbieten kann die Stadt das "Ultimate Fighting" in Köln nicht.

Bild: UFC.com

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