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Bronzemedaille für Langstreckenschwimmer Thomas Lurz

Eine Bronzemedaille im Schwimmen. So lautet die spärliche Ausbeute der deutschen Olympioniken seit unserer letzten Berichterstattung. Der sechsmalige Weltmeister Thomas Lurz musste sich heute morgen in einem hochspannendem Duell über zehn Kilometer nur gegen Maarten van der Weijden aus den Niederlanden und den Briten David Davies geschlagen geben.

Es waren nur zwei Sekunden, die ihm zu seinen Konkurrenten fehlten, von großer Enttäuschung war dennoch keine Spur. "Bei Olympia kann man nur von gewonnen reden, wenn man eine Medaille holt", sagte Lurz. Der 28-Jährige Diplom-Sozialarbeiter war also trotz verpasster Goldmedaille "überglücklich", ärgerlich nur, dass unnötige technische Probleme mit der Schwimmbrille Auswirkungen auf seine Leistung gehabt haben könnten. Lurz erklärte: "Mein rechtes Glas war von Anfang bis zum Ende voll."

Gestern holten die deutschen Athleten nicht eine Medaille. Mit der Hammerwerferin Betty Heidler und dem Stabhochspringer Tim Lobinger schieden die größten Hoffnungen auf deutsches Edelmetall aus. Damit fiel das deutsche Olympia-Team in der Gesamtwertung auf Platz sechs, während Gastgeber China inzwischen unglaubliche 45 Goldmedaillen vorweisen kann.

Weitere Hoffnungen können sich die Stabhochspringer Danny Ecker und Raphael Holzdepper machen, sie erreichten mit 5,65 Metern das heute stattfindene Finale. Nach einer Niederlage im Halbfinale gegen China kämpfen die deutschen Hockey-Damen außerdem um Bronze gegen Argentinien. Und auch Hochspringerin Ariane Friedrich steht bei ihrem Olympia-Debut im Finale. Nach den gemeisterten 1,93 Metern kämpft sie am morgigen Samstag um eine Medaille. Nach einem etwas enttäuschendem Tag können sich die deutschen Athleten also noch Hoffnungen auf einige Medaillen bei Olympia machen.

Quelle: Stern.de, Sportal.de
Bild: Thomas-Lurz.de

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