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Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und Powetkin geplatzt

Der mit großer Spannung herbeigesehnte Boxkampf zwischen Weltmeister Wladimir Klitschko und dem Russen Alexander Powetkin ist geplatzt – wie Sport1.de berichtet, verbot nun in oberster Instanz die International Boxing Federation (IBF) die Titelverteidigung.Sie untersagte Powetkin die Teilnahme an dem Kampf, der am 11. September in Frankfurt hätte stattfinden sollen.

Dabei spielen augenscheinlich ganz unterschiedliche Gründe eine Rolle für die Absage des Kampfes, vor allem hatte Powetkin nicht wie vereinbart den Vertrag unterzeichnet. Zunächst brüllten seine Manager und Promoter gegenseitig um die Wette, der Kontrakt sei ein reiner Knebel-Vertrag gewesen, dann wurden andere Gründe vorgeschoben.

Der IBF aber reagierte prompt und verbannte den Russen von Position eins der Herausfordererliste, so dass der Kampf damit nicht mehr möglich war. Dabei fiel die Entscheidung wohl am vergangenen Montag schon, aus angeblichen Krankheitsgründen war Alexander Powetkin auch nicht zur obligatorischen Pressekonferenz nach Frankfurt gereist.

Da hieß es noch fadenscheinig, eine zu kalte Klimaanlage hätte bei dem Russen zu einer Schleimhautentzündung geführt. Die Boxing Federation legte es Wladimir Klitschko nun nahe, umgehend Kontakt mit dem nächsten Herausforderer aufzunehmen. Die Boxfans jedenfalls dürften sehr traurig sein, dass der Boxkampf zwischen Klitschko und Powetkin fürs erste geplatzt ist.

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