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Pro & Contra: Was spricht für und was gegen Olympia in Berlin?

Wie groß ist die Olympia-Begeisterung in Berlin? Heute Nachmittag werden die Umfrageergebnisse einer aktuellen Forsa-Befragung bekannt gegeben. Der DOSB will sich offenbar darauf verlassen, allerdings gab es vorab herbe Kritik an der Telefonbefragung, so soll der Aufbau der Umfrage zu einem Contra aufgerufen haben. Gerüchten zufolge sind dennoch "deutlich" mehr als 50 Prozent der Berliner für die Olympia in Berlin.

Und welcher Meinung sind Sie? Wir stellen Ihnen im Folgenden 7 Pros und Contras vor - Fakten, die jeweils für oder gegen die Olympia 2024 in Berlin sprechen.

Pro: Berlin ist ein hervorragender Gastgeber

Für die olympischen Sommerspiele ist Berlin eine gute Wahl. Schon bei sportlichen Großereignissen wie der Fußball WM 2006 und den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 hat die deutsche Hauptstadt ihre Qualitäten als guter Gastgeber unter Beweis gestellt. Das würde bei der Olympia wohl kaum anders sein.

Contra: Die Berliner haben ganz andere Probleme

Für die Berliner stehen gerade ganz andere Themen im Mittelpunkt: Gesellschaftliche Probleme, Veränderungen der Bevölkerungsstruktur, steigende Mieten und Preise sowie ein enormes Loch in der Haushaltskasse. Und war da nicht auch noch ein fehlender Flughafen?

Contra: Die Berliner haben ganz andere Probleme

Für die Berliner stehen gerade ganz andere Themen im Mittelpunkt: Gesellschaftliche Probleme, Veränderungen der Bevölkerungsstruktur, steigende Mieten und Preise sowie ein enormes Loch in der Haushaltskasse. Und war da nicht auch noch ein fehlender Flughafen?

Contra: Apropos Flughafen

Wo kommen denn abertausende von Gästen in Berlin an? In Tegel?

Pro: Berlin zieht bei Touristen

Berlin ist momentan ein überaus beliebtes Ziel für Touristen weltweit und auch Sport-Touristen werden nicht wenig Begeisterung für die Stadt mitbringen. Zudem bringt Berlin eine große Leidenschaft für den Sport mit - Woche für Woche sind hunderte Fans bei Spielen von Hertha, Union, den Füchsen und Eisbären, von Alba oder den BR Volleys dabei, feiern, feuern an und honorieren Spitzenleistungen. Auch beim Berlin-Marathon säumen alljährlich eine Million Menschen die gut 42 000 Kilometer lange Strecke.

Contra: Kein Rückhalt in der Bevölkerung

Schon im Jahr 1993 ist Berlin mit einer Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele gescheitert. Und nun fühlt es sich erneut bereit? Das sehen nicht alle so. Viele Berliner haben gar keine Lust und reagieren mit Ablehnung auf so ein riesiges Ereignis - weil es wohl eher um Selbstgefälligkeit und Größenwahn geht, als um olympische Ideale.

Contra: Kein Rückhalt in der Bevölkerung

Schon im Jahr 1993 ist Berlin mit einer Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele gescheitert. Und nun fühlt es sich erneut bereit? Das sehen nicht alle so. Viele Berliner haben gar keine Lust und reagieren mit Ablehnung auf so ein riesiges Ereignis - weil es wohl eher um Selbstgefälligkeit und Größenwahn geht, als um olympische Ideale.

Pro: Berlin bietet eine gute Infrastruktur

Für die olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 musste erstmal eine neue Welt aus dem Boden gestampft werden, in Berlin sind viele Sportstätten schon vorhanden. Es stünden lediglich Modernisierungen, aber keine Neubauten an. Zudem bieten sich mobile Stadien vor historischer Kulisse an, so wie etwa in London 2012. Olympiastadion

Und neben den längst existierenden Stadien hätten die Athleten jeweils nur kurze Wege zu bewältigen - ein klarer Vorteil für die Sportler.

Pro: Ein Schub für die Region

Sämtliche Hotelbetten wären ausgebucht, die vielen kulturellen Einrichtungen, Bars, Cafés und Restaurants wären ausgelastet. Und trotz der immer noch bezahlbaren Preise brächte das viel Geld nach Berlin.

Pro: Wirtschaftliche Falle

Das Loch in der Berliner Haushaltskasse ist riesig. Und nein, das ist nicht sexy! Wer bezahlt die Modernisierungen von Sportstätten und Stadien? Und wer nutzt sie dann hinterher?

Hotels, kulturellen Einrichtungen, Restaurants - bisher sind sie bezahlbar. Großereignisse könnten Preise in der Stadt kurz- und längerfristig immer weiter ansteigen lassen

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Pro: Wirtschaftliche Falle

Das Loch in der Berliner Haushaltskasse ist riesig. Und nein, das ist nicht sexy! Wer bezahlt die Modernisierungen von Sportstätten und Stadien? Und wer nutzt sie dann hinterher?

Hotels, kulturellen Einrichtungen, Restaurants - bisher sind sie bezahlbar. Großereignisse könnten Preise in der Stadt kurz- und längerfristig immer weiter ansteigen lassen

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