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Biathlon-WM: Michael Greis verpatzt Staffel-Medaille

Olympiasieger und Weltmeister Michael Greis erwischte beim Staffelrennen bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2011 in Chanty-Mansijsk einen ganz schlechten Tag und verspielte Gold oder eine mögliche andere Medaille. Bis zum vorletzten Schießen waren die Deutschen noch auf Goldkurs.

Was für ein Drama um Michael Greis. Ausgerechnet der erfahrenste Biathlet im deutschen Team verballerte eine fast schon sicher geglaubte Medaille, weil er bei einem Schießen völlig daneben lag. Als Führender ging Greis zum vorletzten Schießen und produzierte dort trotz Nachlader drei Fehlschüsse. Nach den drei Strafrunden fiel er bis auf Platz 8 zurück.

Komplett zielsicher war das deutsche Staffel-Team aber sowieso nicht. Christoph Stephan musste als Startläufer fünf Mal nachladen, Andreas Birnbacher schoss drei Mal daneben und Arnd Peiffer hatte zwei Fehlschüsse. Alle drei deutschen Biathleten trafen aber die Scheiben mit ihren Nachladepatronen. Michael Greis aber traf beim Liegendanschlag nur zwei Scheiben mit acht Patronen. Und weil er auch beim abschließenden Schießen alle acht Patronen benötigte, war auch die kleine Chance, die ihm die ebenfalls patzende Konkurrenz ließ, dahin.

Die Norweger unterstrichen dagegen mit ihrem Sieg ihre Vormachtstellung bei den diesjährigen Biathlon-Weltmeisterschaften. Auf Platz 2 landete die Staffel vom Gastgeberland Russland vor der Ukraine. Die Schweden mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Deutschland landete beim Staffelrennen bei der Biathlon WM 2011 in Chanty-Mansijsk schließlich auf Platz 7, weil Michael Greis als Schlussläufer sehr schlecht schoss.

Bild: Eurosport

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