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Berater von Klitschko und Haye beraten in den USA über möglichen Kampf

Des einen Freud ist es des anderen Leid – durch die verletzungsbedingte Absage des Kampfes zwischen Weltmeister Wladimir Klitschko und dem Briten Dereck Chisora könnte es nun um so schneller zu dem lang ersehnten Fight mit David Haye kommen. Wie Sport1.de nun berichtet, hätten die beiden Kontrahenten kurz nach der Absage Kontakt miteinander aufgenommen, ihre jeweiligen Berater haben nun die Verhandlungen gestartet.

Als erstes berichtete die britische BBC von den nun intensivierten Bemühungen, die zuletzt nur in eine Sackgasse geführt hatten. Damit es diesmal anders läuft, wollen Klitschko und Haye die Verhandlungen noch einmal ganz anders angehen. Ihre beiden Berater sollen sich bereits in den USA – sozusagen auf neutralem Boden – getroffen und die ersten Details ausgehandelt haben.

Zuletzt scheiterten die Gespräche unter anderem an der Frage des Austragungsortes. Durch einen Vertrag mit dem britischen Pay-TV darf Haye eigentlich seine Kämpfe nur in UK austragen, sollte Klitschko darauf eingehen, würde er natürlich mindestens die Hälfte der Gelder für sich beanspruchen, daran haperte es bislang gewaltig.

Gut möglich also, dass man Europa nun ganz verlässt und den Kampf zum Gefallen beider nach Las Vegas verlegt – dort so heißt es jetzt, würde man sich den Fight des Jahrzehnts herbeisehnen. Jetzt muss es allerdings ganz schnell gehen, immer wieder hatte David Haye betont, in 2011 seine Karriere beenden zu wollen. Soll der Kampf zwischen Klitschko und Haye also im kommenden Jahr stattfinden, müssen die Verhandlungen jetzt erfolgreich verlaufen.

Bild: Youtube 1 und 2

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