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Australian Open Tag 2: Unglückliche Niederlagen für Sabine Lisicki und Tommy Haas

Sie hatten schwere Lose in der ersten Runde der Australian Open 2013 erwischt, das war klar. Aber weder Sabine Lisicki noch Tommy Haas haderten, sondern gaben einfach ihr Bestes. Am Ende reichte es aber für beide nicht, obwohl sowohl Lisicki als auch Haas den Sieg vor Augen hatten. Alle anderen deutschen Spieler, die im Einsatz waren, gewannen ihr Erstrundenmatch.

Sabine Lisicki legte los wie die Feuerwehr und fegte die dänische Weltklassespielerin Caroline Wozniacki im ersten Satz mit 6:2 vom Platz. Im zweiten Durchgang drehte sich dann das Bild, die an Nummer 10 gesetzte Wozniacki lag schnell mit 5:1 vorne. Sabine Lisicki versuchte es noch einmal heranzukommen, schaffte noch ein Break, aber am Ende verlor sie den zweiten Durchgang. Dann sah alles nach Sieg der Deutschen aus. Doch nach einer 3:0-Führung gelang ihr plötzlich nichts mehr, sie wirkte überhastet und die Dänin musste nur noch auf ihre Fehler warten. Am Ende hieß es 2:6, 6:3 und 6:3 für Wozniacki. Schade, da war mehr drin. Für einen Lichtblick aus Sicht der deutschen Damen sorgte Annika Beck. Sie bezwang die Russin Yaroslava Shvedova mit 6:2, 6:7 und 6:3.

Auch Tommy Haas hatte den finnische Topspieler Jarkko Nieminen am Rande einer Niederlage. In dem Match ging es hin und her. Die Sätze 1 und 3 gewann der Finne, Haas schlug in den Durchgängen 2 und 4 aber immer wieder zurück. Der fünfte musste dann in die Verlängerung, bis schließlich Nieminen mit 7:6, 4:6, 6:3 , 4:6 und 8:6 gewann.

Riesenprobleme mit einem eher unbekannten US-Amerikaner hatte Florian Mayer. Er verlor die ersten beiden Sätze gegen Rhyne Williams, den dritten konnte er sich locker holen. Im vierten Durchgang ging es in den Tie-Break, dort musste Mayer sogar Matchball abwehren. Doch er holte sich den Durchgang dann noch. Williams war wohl so demoralisiert davon, dass er den fünften Satz klar abgab. Am Ende hieß es 2:6, 3:6, 6:2, 7:6 und 6:1 für Mayer.

Alle anderen deutschen Herren hatten keinerlei Probleme mit ihren Erstrundengegnern. Philipp Kohlschreiber setzte sich mit 6:2, 6:3 und 6:4 gegen den Belgier Steve Darcis durch. Benjamin Becker verlor zwar Durchgang gegen den Slowenen Aljaz Bedene, triumphierte aber schließlich mit 4:6, 6:3, 7:5 und 7:6.

In den frühen Morgenstunden ging dann schließlich Daniel Brands auf den Court. Auch er musste einen Satz abgeben, gewann aber dann schließlich mit 6:3, 3:6, 6:3 und 6:4 gegen Martin Klizan aus der Slowakei. Um 1 Uhr in der Nacht zum Mittwoch geht es weiter. Dann greift Angelique Kerber ins Turniergeschen ein. Sie trifft in Runde 1 auf Lucie Hradecka aus Tschechien. Um 2:15 Uhr starten dann sowohl Julia Görges als auch Tobias Kamke mit ihren Zweitrundenmatch. Beide bekommen es mit Eidgenossen zu tun, Görges tritt gegen Romina Oprandi an und Kamke trifft auf Stanislas Wawrinka, der in Runde 1 Cedric-Marcel Stebe aus dem Turnier warf. Das wird für beide nicht einfach.

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