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HSV: Auch mit Rafael van der Vaart setzt es eine Niederlage

Mit dem niederländischen Star sollte eigentlich alles besser werden. Rafael van der Vaart stand beim Auswärtsspiel in Frankfurt zum ersten Mal in der Startelf des HSV. Die Fans hatten große Hoffnung, das mit der Rückkehr des holländischen Nationalspielers, der von 2005 bis 2008 schon einmal das Trikot der Hamburger trug, alles besser wird. Aber auch nach dem dritten Saisonspiel steht der Bundesliga-Dino ohne Punkte da. Beim Aufsteiger aus Hessen setzte es eine 2:3-Niederlage.

Vielleicht haben beim HSV alle zuviel erwartet, sowohl Fans als auch Vorstand. In der Länderspielpause drehte sich alles nur noch um Rafael van der Vaart, es wirkte, als werde er als der Heilsbringer persönlich angesehen. Dass der Niederländer etwas bewirken kann, hat er beim Spiel in Frankfurt angedeutet. van der Vaart bereitete mit einer Ecke den 1:2-Anschlusstreffer vor. Außerdem zeichnete er sich durch gefährliche Freistöße aus. Alleine schafft er es allerdings nicht, die Hamburger aus der Krise zu holen, das ist klar.

Alles nur auf einen Spieler zu fokussieren, ist nicht die beste Taktik. Daran ist schon der 1. FC Köln gescheitert, der dachte, mit der Rückkehr von Lukas Podolski werde alles besser. Heute dümpeln die Kölner in den Niederungen der 2. Liga rum und Podolski spielt mit Arsenal London in der Champions League.

Auf den HSV wartet nun eine weitere schwere Aufgabe. Am Samstag ist der Deutsche Meister Borussia Dortmund zu Gast in Hamburg. Rafael van der Vaart glaubt aber an einen Sieg: "Der BVB hat eine sehr gute Mannschaft, aber wir brauchen keine Angst zu haben. Wenn wir zu Hause Pressing spielen, muss das dem Gegner auch weh tun."

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