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Schon wieder neue Vorwürfe gegen Lance Armstrong

Noch immer ist der Rekordsieger der Tour de France Lance Armstrong nicht offiziell des Dopings überführt – ähnlich wie beim deutschen Rad-Ass Jan Ullrich sind die Indizien zwar erdrückend, zu einem finalen Geständnis aber kam es nie, und wird es wohl auch nie kommen. Und daran ändern wohl auch die neuen Vorwürfe wieder einmal nicht, denn obwohl sich das Netz immer weiter zusammen zieht, bleibt der Amerikaner hart.

Wie Sport1.de berichtet, wird der siebenmalige Tour-Sieger nun erneut belastet. Wie Verweis auf das US-amerikanische Sportmagazin 'Sports Illustrated' soll der Texaner in den späten 90er Jahren radikal das blutsteigernde Medikament HemAssis genommen. Obwohl das Mittel damals noch in der Erprobung war, habe der Radfahrer ohne Bedenken das Mittel zu sich genommen, um die Sauerstoff-Transportkapazität zu erhöhen.

Nicht ohne Erfolg, könnte man meinen, schaut man sich die beeindruckenden Ergebnisse seiner Sportlerkarriere an... Das Magazin beruft sich in seinem Bericht zu den neuen Vorwürfen gegen Armstrong auf interne Quelle aus seinem ehemaligen Team von US-Postal. Doch davon will der Rennfahrer selbst natürlich nichts wissen, angesprochen auf den neuen Bericht war er zu keiner Stellungnahme bereit.

Im Rahmen der Tour Down Under in Australien, an der Armstrong dieser Tage teilnahm, erklärte er nur: 'Ich habe nichts zu sagen. Aber ich habe in keiner Weise etwas zu befürchten.' Im Rahmen einer Razzia bei seinem Teamkollegen Jaroslaw Popowitsch soll zudem neues belastendes Material gefunden worden sein. So heißt es, Armstrong habe auch noch in den letzten beiden Jahren Kontakt zu dem Doping-Arzt Michele Ferrari gehabt. Was die neuen Vorwürfe gegen Armstrong allerdings bewirken werden, steht in den Sternen.

Bild: YouTube 1 und 2

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