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Armstrong deklassiert – Texaner erleidet größte Niederlage bei der erste Alpenetappe

Es sollte das größte sportliche Comeback des Jahres werden – nach sieben Triumphen bei der Tour de France und anschließenden zwei Jahre Pause wollte der US-Amerikaner Lance Armstrong noch einmal zurückkehren und zum sagenhaften achten Mal die wichtigste Radtour der Welt gewinnen.

Und in der Tat sah es von Beginn der Tour de France 2009 so aus, als könnte Armstrong zumindest ein gewichtiges Wörtchen mitreden – wir berichteten. Nun aber musste Lance Armstrong bei der ersten Alpenetappe eine herbe Niederlage einnehmen, wohl die deutlichste Schlappe in seiner ruhmreichen Tour-Geschichte.

Bei der schweren Alpenetappe kam er am Ende nur als neunter mit 1:35 Minuten Rückstand auf seinen großen teaminternen Konkurrenten Alberto Contador ins Ziel. Dieser schlüpfte nach seinem grandiosen Sieg bei dieser wichtigen Etappe direkt ins Gelbe Trikot und dürfte nun bei regulärem Verlauf auch in diesem Jahr wieder die Tour de France gewinnen.

Zu deutlich dominierte und deklassierte Contador das Feld. Und Lance Armstrong konnte nichts entgegen setzen, hoch geschleppt von seinem Teamkollegen Andreas Klöden kam Armstrong am Ende ausgemergelt und völlig entkräftet im Ziel an. "Das war der Horror. Ich habe gelitten. Alberto hat gezeigt, dass er der Stärkste ist", anerkannte Armstrong die Tatsache, dass er durch die Niederlage in den Alpen seine Rolle als Zweiter im Team akzeptiert haben dürfte.

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