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HSV: Armin Veh hört auf

Armin Veh, der Trainer des Hamburger Sportverein, gab jetzt bekannt, dass er dem Verein zur neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, ein Jahr vor Vertragsende schmeißt er beim HSV hin. Damit zog der gebürtige Augsburger einen Schlussstrich unter sein Engagement beim von ständigen Querelen gebeutelten Traditionsverein.

Veh sieht den HSV derzeit praktisch als führungslos an. Der Trainer meint damit die Entscheidung, Vorstandschef Bernd Hoffmann und dessen Vertraute Katja Kraus zum Jahresende zu entlassen. Dazu hat Sportdirektor Bastian Reinhardt praktisch keine Macht mehr, sein Nachfolger Frank Arnesen stößt erst im Juli zum HSV.

Und mittendrin Armin Veh. Der Trainer, der erst zur aktuellen Saison in Hamburg anfing, nannte den Verein jetzt 'untrainierbar'. Der HSV sei zwar ein geiler Club, aber es herrsche dort eine Unruhe, wie er sie noch nie erlebt habe, sagte der Meistertrainer von 2008 laut WELT online. Das wollte sich Armin Veh nicht länger antun.

Der Noch-Trainer bot seinem Arbeitgeber allerdings an, den Kader für die neue Saison zusammenzustellen, denn offenbar hat es der HSV auch verpasst, sich um einen potentiellen Nachfolger zu bemühen. Das ist aber nur Beleg für die Aussage des Trainers, dass es in dem Verein drunter und drüber gehe. Dass Armin Veh eventuell die Brocken beim HSV hinschmeißen könnte, das war eigentlich schon länger bekannt.

Bild: Wikipedia 1, 2

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