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Ärger in der Formel 1 wegen Gebühren für die Superlizenz

In der Formel 1 droht laut Sportal.de neuer Ärger – zwischen den Fahrern und dem Automobilverband FIA ist nun eine offene Konfrontation wegen den Gebühren für die sog. Superlizenz ausgebrochen. Die Pilotenvereinigung GDPA legte nun offiziellen Protest gegen die Höhe der Gebühren ein, die man für eine Fahrlizenz in der Königsklasse des Motorsports hinblättern muss.

Bereits im letzten Jahr war die Grundgebühr für die Superlizenz von 1690 Euro auf satte 10.000 Euro gestiegen, und waren im Jahr 2000 pro Punkt noch 447 Euro an die FIA zu zahlen, so soll diese Gebühr im kommenden Jahr ebenfall auf 2100 Euro angehoben werden. Die Superlizenz ist bereits die teuerste Lizenz im weltweiten Sport – nun wollen die Fahrer diesen Wahnsinn nicht mehr mitmachen. Angeblich droht sogar ein Boykott – die neue Saison beginnt in sieben Wochen.

In einem offenen Brief der GDPA an den Präsidenten der FIA – Max Mosley – kritisierten die Fahrer die drastischen Preiserhöhungen als "unangemessen und unfair". Sie argumentieren auch, dass Formel 1 Weltmeister Lewis Hamilton im vergangenen Jahr schlussendlich insgesamt 270.000 Euro an den Verband habe zahlen müssen. Außerdem seien die immensen Erhöhungen der vergangenen Jahre ohne vorherige Rücksprache mit den Fahrern zustande gekommen.

Präsident Max Mosley zeigte sich in einer ersten Stellungnahme vorsichtig kompromissbereit. Zur Bedingung einer Senkung der Gebühren für die Superlizenz forderte er eine Offenlegung der Fahrergehälter, dies aber scheint die GDPA abzulehnen.

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