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Argentinier Messi zum zweiten Mal nach einander Weltfußballer

Er ist gerade einmal 23 Jahre alt und jetzt schon einer der absolut größten Fußballer aller Zeiten – nun wurde der Argentinier Lionel Messi zum zweiten Mal nach einander zum Weltfußballer des Jahres gekürt. Allerdings überraschte die Auszeichnung der Jury die meisten Anwesenden, hatte man doch damit gerechnet, dass im Jahr des spanischen Weltmeisters endlich einmal ein Spanier die begehrte Trophäe bekommen würde.

Denn besonders Messis schwaches Auftreten bei der WM in Südafrika, bei der er mit seinen Argentinier bekanntlich 4:0 im Viertelfinale gegen Deutschland verlor, war eines Weltfußballers nicht würdig. Viel eher wurde daher damit gerechnet, dass seinen Teamkollegen Xavi oder Inieste vom FC Barcelona die Trophäe bekommen würden. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich im Anschluss auch die spanische Presse.

Sie sprach sogar von einem Betrug, bezeichnete die Entscheidung sogar als eine 'Ohrfeige für den spanischen Fußball', so die Marca. Doch alles meckern und lamentieren hilft nichts, Messi überzeugte wohl zuletzt in erster Linie für sein starkes Spiel beim FC Barcelona, so dass seine Teamkollegen Xavi und Iniesta leider in die Röhre schauen mussten.

Doch auch andere Fußballer wurden an diesem Abend ausgezeichnet. Welt-Trainer wurde wenig überraschend José Mourinho, der in der vergangenen Saison mit Inter Mailand das Tripple holte. Das schönste Tor des Jahres erzielte der Münchener Hamit Altintop mit seinem Volley-Treffer im EM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan, als er einen Eckstoß direkt vom Sechzehner unhaltbar im Netz versenkte.

Doch auch für Deutschland gab es etwas zu feiern – zwar schaffte es Spielerin Birgit Prinz nur auf Platz zwei hinter der Brasilianerin Marta, die nun zum fünften Mal hinter einander den Titel gewinnen konnte, doch als beste Trainerin wurde dafür Bundestrainerin Silvia Neid ausgezeichnet. Doch keiner dürfte an diesem Abend so überrascht über seine Auszeichnung zum Weltfußballer gewesen sein, wie der kleine Argentinier Messi selbst.

Quelle: Kicker.de
Bild: YouTube

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