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Andre Agassi gesteht früheren Drogenkonsum

Im Tennisgeschäft war der US-Amerikaner Andre Agassi von Beginn an die schillerndste Figur von allen – seine lange Mähne und seine wilden Outfits wurden legendär. Wäre er dabei aber nicht auch ein begnadeter Tennisspieler gewesen, wäre dies wohl kaum so von Belang gewesen. Nun gestand Andre Agassi im Rahmen der Veröffentlichung seiner Autobiographie einen früheren regelmäßigen Drogenkonsum.

In einem Interview mit dem Boulevard-Magazin "People" gibt Agassi zu, in der Zeit ab 1997 regelmäßig nach sportlichen Misserfolgen die synthetische Droge Crystal Meth zu sich genommen zu haben. Bereits im Vorfeld seiner Biographie mit dem Namen "Open" wollte Agassi auf die entscheidenden Passagen des Buches hinweisen.

Zu seinem Drogenkonsum erklärte er: "Ich würde nicht von Abhängigkeit sprechen, aber eine Menge Leute würden sagen, wenn du etwas konsumierst, um vor etwas zu flüchten, dann hast du ein Problem", so Agassi ehrlich. Damals hätte es auf einer ATP-Tour sogar einen positiven Dopingtest gegeben, durch einen offenen und ehrlichen Brief an den Tennisverband aber kam Agassi um eine öffentliche Strafe herum.

Neben seiner Drogenbeichte berichtet Andre Agassi, der in seiner 21 Jahre dauernden Karriere stolze acht Grand Slam Turniere gewinnen konnte, auch von vielen privaten Dingen. Unter anderem natürlich von seiner ersten Ehe mit Brooke Shields sowie von seiner tiefen Liebe zu Steffi Graf. Agassi ist sich sicher, dass seine Fans ihm seine Drogenprobleme nicht mehr übel nehmen werden – er sei froh, endlich offen darüber reden zu können.

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