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Alberto Contador beteuert Unschuld und glaubt an Freispruch in 2011

Gegen den dreimaligen Sieger der Tour de France, den Spanier Alberto Contador, läuft seit Monaten ein Dopingverfahren wegen des verbotenen Mittels Clenbuterol, das bei der diesjährigen Tour während eines Ruhetages in seinem Blut gefunden wurde. Noch immer beteuert Contador seine Unschuld, und spricht nun sogar von einem klar zu erwartenden Freispruch in 2011.

Über seinen Twitter-Account tönte er unter Woche: 'Ich bin überzeugt, dass im nächsten Jahr die Wahrheit ans Licht kommen wird. Das kommende Jahr wir historisch werden!' Dabei scheint der 28-Jährige kein Problem damit zu haben, dass mittlerweile auch ein Disziplinarverfahren beim spanischen Radsportverband RFEC eingeleitet wurde, es könnten sogar noch ganz andere Dinge ans Licht kommen.

Erst vor wenigen Tagen berichtete das spanische Magazin 'Interviu' von Contadors Beziehungen zum Madrider Radsportpräsidenten Javier Fernandez Alba, der selbst seit Monaten unter dem Verdacht steht, jungen Talenten Zugang zu Dopingmitteln ermöglicht zu haben. Sollte sich heraus stellen, dass Contador auch schon in jungen Jahren von ihm gefördert wurde, könnten sich neue Ermittlungen anschließen.

Allein diese neuerlichen Anschuldigungen wurden von Contadors Pressesprecher umgehend dementiert – noch immer klammert man sich auf Seiten des Spaniers an die Behauptung, die Belastung des verbotenen Mittels Clenbuterol sei durch verunreinigtes Fleisch zustande gekommen. Dies aber glauben die Ermittler nicht, Contador steht mehr denn je unter dem dringenden Doping-Verdacht.

Quelle: Spox.com
Bild: YouTube

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