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Änis Ben Hatira wegen Raubes festgenommen

Hertha-Profi Änis Ben Hatira hat derzeit Ärger mit der Polizei. Wie die Zeitung WELT berichtet, soll der Fußballer in der Nacht vom Sonntag in polizeilicher Gewahrsam gewesen sein. Der Spieler habe nach der Rückkehr vom Auswärtsspiel in Kaiserslautern einen Streit mit seiner Ex-Freundin gehabt und sei mit persönlichen Sachen der Frau verschwunden. Diese habe daraufhin Anzeige bei der Polizei erstattet.

Es soll sich dabei um die Geldbörse der 25-Jährigen gehandelt haben, mit der der Deutsch-Tunesier das Weite suchte. Ben Hatiras Arbeitgeber Hertha BSC wusste sofort Bescheid, der tunesische Nationalspieler hat seinen Verein umgehend über den Vorfall informiert. Der Zweitliga-Club ist sich sicher, dass sein Angestellter nichts gravierend illegales begangen hat. Am Sonntag hieß es aus der Berliner Vereinszentrale: "Soweit uns bei der Vielzahl von Details eine erste Einschätzung möglich ist, halten wir die Schilderung des Spielers für nachvollziehbar und gehen davon aus, dass sich der Vorgang zugunsten von Änis Ben-Hatira aufklären wird."

Öffentliche Aufmerksamkeit habe er nicht gewollt

Nachdem der Spieler von der Polizei festgenommen wurde, musste er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Danach durfte er das Polizeipräsidium wieder verlassen. Bevor nicht alle Einzelheiten bekannt und geklärt sind, wollte sich weder Ben Hatira noch Hertha BSC Berlin zu dem Vorfall äußern. Man warte erst einmal die weiteren Ermittlungen ab.

Der Anwalt des Fußballprofis, Uwe Freyschmidt, ließ allerdings ausrichten, dass Änis Ben Hatira sehr bedauere, dass der Verein durch diese private Angelegenheit in Mitleidenschaft gerät. Diese öffentliche Aufmerksamkeit habe er nicht gewollt. Nun ginge es darum, die Vorwürfe zu entkräften und die Sache zu klären. So wie es aussieht, ist es weniger ein Raubüberfall, als eher eine blöde Aktion eines gekränkten jungen Mannes gewesen.

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