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Acht Tote bei Wüsten-Autorennen in den USA

Auf tragische Weise sind am Wochenende bei einem Wüsten-Autorennen im US-Bundesstaat Kalifornien acht Menschen ums Leben gekommen - neben den Toten gab es zudem noch zahlreiche Verletzte. Bei hoher Geschwindigkeit raste ein überdimensionierter Jeep direkt in die ungesicherte Menschenmenge, als der Fahrer gerade im Begriff war, über eine Rampe zu springen.

Laut Angaben von Spiegel.de befanden sich die Zuschauerscharen nur drei Meter neben der Fahrbahn, eine Absperrung oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen gab es nicht. Warum aber der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist bislang nicht bekannt. Ungebremst flog der Jeep von der Rampe direkt in die Zuschauer, dem Fahrer selbst aber passierte nichts.

Doch als dieser dem Wrack seines Autos entstieg, musste er sich zunächst einmal den wütenden Menschenmassen erwehren. Diese warfen sofort mit Steinen nach ihm, der Fahrer musste die Flucht erfreifen. Die Verletzten wurden mit Hubschraubern in nahe liegende Krankenhäuser gebracht, mindestens zwölf von ihnen sind zumindest ernsthaft verletzt.

Einmal im Jahr findet das 'California 200'-Rennen in der Mojave-Wüste etwa 150 Kilometer entfernt von Los Angeles statt - im ganzen Land gibt es ähnliche Veranstaltungen, bei denen es immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Wie auch schon in den Vorjahren waren wieder über 10.000 Besucher gekommen, nun endete das Wüsten-Autorennen für mindestens acht Menschen tödlich.

Die TV-Meldung zum Vorfall

Bild: YouTube

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