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Großer Preis von Bahrain – Kronprinz gibt Absage bekannt

In den letzten Tagen wurde immer mehr über eine mögliche Absage oder über eine Verlegung des Großen Preis von Bahrain spekuliert, nun sorgte das arabische Königshaus selbst für die endgültige Entscheidung. Nach Informationen von Sport1.de war es Kronprinz Salman ibn Hamad ibn Isa Al Chlifa selbst, der dafür sorgte, den Grand Prix nicht wie geplant stattfinden zu lassen.

Die Absage für Bahrain stellt den Rennzirkus der Formel 1 vor zahlreiche Probleme, schließlich sollte es ein bombastischer Saisonauftakt werden, nun wird der Große Preis von Australien das erste Rennen des Jahres. Gleichzeitig waren noch zahlreiche Testfahrten für Bahrain geplant, diese wurden nun kurzerhand ins spanische Barcelona verlegt.

Man kann davon ausgehen, dass Formel 1-Boss Bernie Ecclestone auf die Entscheidung gewartet hatte – hätte man einseitig den Grand Prix abgesagt, wäre man vielleicht um 35 Millionen Euro geprellt worden, so dürfte nun das Finanzielle zu Gunsten der Formel 1 geregelt. Zwar wird jetzt bereits über einen möglichen Ersatztermin spekuliert, doch ob der Große Preis von Bahrain nach der Absage überhaupt noch stattfinden wird, steht in den Sternen.

Nach jetziger offizieller Lesart jedenfalls umfasst der Rennkalender zunächst einmal nur noch 19 statt 20 Rundfahrten, und die Teams scheinen die Entscheidung gelassen hinzunehmen. Der allergrößte der Teil der Verantwortlichen bezeichnete die Absage von Bahrain als nachvollziehbar, in den nächsten Wochen muss nun abgewartet werden, wie sich die politische Lage in dem kleinen Wüstenstaat entwickeln wird.

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